Abschnitt VI. Von der Bestimmung der Bewegung in gegebenen Bahnen 119

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Hier geht mir am 16. Juni 2020 ein Licht auf, wie das Rätsel von ../newton/p-12.html#S046 gelöst wird, die Ellipse mit »Linien vollzukriegen«, so dass nach Keplers zweitem Gesetz in gleichen Zeiten gleiche Flächen überstrichen werden. Genausowenig wie der Uhrzeiger, der die Fläche des Zeigerblatts überstreicht. Die Fläche ist immer da. Nur ist der Uhrzeiger (Radiusvektor, die Gerade zwischen einem Punkt auf der Ellipse und dem Brennpunkt) des Planeten nur eingebildet. Zwar ist die Kraftlinie des Radiusvektors ein metaxy, das weder zur einen, noch zur anderen Seite des Stetigen gehört. Die Frage, die die Physik an sie zu stellen hat, ist mathematischer, nicht physischer Natur. Sowohl der Punkt-Planet als auch die Linie zwischen ihm und dem Brennpunkt sind nicht wirklich. Was wirklich ist, ist das in alle Richtungen des Himmels und besonders zwischen dem ausgedehnten Planeten und der ausgedehnten Sonne gespannte Bettlaken. Das gespannte Betttuch ist stetig, soweit man den Raumkörper als stetig bezeichnen kann. Der Raum ist ja in Wahrheit voller leerer Löcher, die nur wegen der unendlich großen Geschwindigkeit der unendlich vielen Atome im Leeren wie ein stetiger Körper wahrgenommen wird. Weil die mehr oder minder negative Masse des Raums immer zwischen den beiden Körpern ist, kann mit Wahrheit in jedem Jetzt der Bewegung ein metaxy-Vektor angenommen werden, der die Kraft des Bettlakens in sich vereint. Und wie wir bei Zenons fliegenden Pfeil gefunden haben, dass nicht die ewige Ruhe im Jetzt die Absurdität ist, sondern dass es absurd wäre, wenn ein Bewegtes nicht in jedem Jetzt und in jeder Zeit mit dem ewig unbewegten Leeren zugleich ist, so auch bei dem Radiusvektor zwischen den Teilen des leeren Ziffernblatts.

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