Java-Applet "Einleitung"

"Einleitung" läßt sich vereinfacht so ausdrücken: Die Welt wird durch zwei Größen A und B in genau zwei, drei oder vier Teile geteilt. In zwei Teile, wenn A und B identisch sind, die gleiche Größe und denselben Ort einnehmen.

Sie wird in drei Teile geteilt, wenn A und B Teil und Ganzes oder Ganzes und Teil bzw. getrennt sind.

Und schließlich wird sie in vier Teile geteilt, wenn A und B eine echte Teilgröße bilden.

Mit Hilfe der Größe und Position beider Kreise erkennt der Computer, in welcher Beziehung sie zueinander stehen, ob der eine Teil des andern ist oder der andre Teil des einen, ob sie sich schneiden, ob sie getrennt sind oder ob sie identisch sind.

Alle Sätze und die jeweils zugehörige Aufteilung der Welt in zwei drei oder, vier Teile ergeben sich daraus mechanisch durch Wechsel des Vorzeichens von A und/oder B. Die Farben der Sätze stimmen mit den Farben der Größen im Rechteck überein. Beobachten Sie, wie sich die Vorzeichen in den Sätzen ändern, sobald Sie A und/oder B ein anderes Vorzeichen geben oder einen Kreis verschieben.

Ändern Sie die Größe der Kreise, indem Sie in der Nähe des Rands klicken und ziehen oder die Position, wenn Sie mehr in der Mitte des Kreises klikken und ziehen. Um die Sätze 1 und 2 hinzukriegen brauchen Sie ein wenig Fingerspitzen, oder Sie nehmen die beiden Kreise beim Programmstart und bringen sie zur Deckung.

Die Nebenbedeutungen der sechs allgemeinen Sätze, die Teil des Satzes bzw. Teil des Äquivalents sind, werden vom Programm ignoriert, weil sie hier "eigentlich" überflüssig sind. Die Sätze 1 und 2 hätten also in der zugehörigen Wahrheitswertetabelle nur sich selbst als "w" und die Sätze 3 bis 6 sich selbst und den Teil der Welt zwischen Satz und Äquivalent.

"Einleitung mit den notwendigen Nebenbedeutungen"

Aber diese "Ignoranz" birgt ein Problem in sich: Ließen wir die Nebenbedeutungen, die Teil des Satzes bzw. des Äquivalents sind, in der Wahrheitstabelle weg, dann wäre sie nicht mehr vollständig bzw. nicht mehr eindeutig. Denn nun gäbe es 12 Stellen, an denen ein "w" stehen müßte, auf keinen Fall aber ein "f" stehen darf. Also erweitern wir das Programm um die Nebenbedeutungen, die Teil des allgemeinen Satzes bzw. des Äquivalents sind. Diese Nebenbedeutungen bekommen die gleiche Farbe wie der zugehörige allgemeine Satz. Damit haben wir also zwei Versionen des Einleitungsprogramms, eine mit allen und eine mit den notwendigen Nebenbedeutungen.

"Einleitung mit allen Nebenbedeutungen"

08/2016 Da ich das Daumenkino-HTML nicht benutze, von Java-Programmierung nichts verstehe und mit einem Vorkriegs-Betriebssystem arbeite, kriege ich die applets außer mit dem IE V6.0 unter Windows XP nicht mehr zum Laufen. Die classes und java Dateien sind im angegebenen Pfad zu finden.

02/2018 Da mir der Programmierer mitgeteilt hat, dass er nicht damit rechnet, dass Java reanimiert wird, habe ich oben drei Bildschirmabzüge für Satz 1, Satz 4 und Satz 7 eingefügt.