Ende

Ohne es zu wollen, mehr noch, gegen seinen Willen, begründet Aristoteles in der Metaphysik die Wissenschaft des Endes, des mathematischen Körpers der Welt.

Der mathematische Körper der Welt ist derselbe wie der des Anfangs und der Mitte, nur ist er im Ende das Ausgeschlossene, das nicht in Erscheinung treten darf, außer in seiner Eigenschaft als Ort der mathematischen Gegenstände, der ihnen ihren Halt gibt.

In der Metaphysik erforscht Aristoteles die zwei Enden der Welt, nämlich das erste Stoffelement, das er die ousia nennt und das erste Formelement, das er das metaxy nennt.

Die Bestimmung des ersten Stoffelements in den Kategorien ist ähnlich ambivalent und ähnlich weitreichend wie die Bestimmung des mixed content in SGML.

Hier muss ich den Leser um Nachsicht bitten: Jeder der sich mit Aristoteles befasst, hat seinen Spleen. SGML im Zusammenhang mit der Metaphysik des Aristoteles ist meiner. Die Stellen, die sich mit SGML befassen, können ohne Schaden überlesen werden.

Die Bestimmung des ersten Formelements ist die Grundlage einer der drei Wissenschaften, denen Aristoteles das Attribut “theoretisch” zugesteht, der Mathematik. Sicher wird eines Tages anstelle der Metaphysik die Philosophie der Mathematik als der Wissenschaft des Endes stehen, und die Teile der Metaphysik um die ousia werden zur Mitte gehören.

Frankfurt 2020/2021

ame-nde