Erkenntnistheoretische Briefe, Zweiter Teil, Briefe 115-120, 31. März bis 18. April 1761

Jetzt werde ich die Ehre haben, Ew. H. von dem wahren Grunde aller unserer Erkenntnisse zu unterhalten und Ihnen zu zeigen, woher wir jedesmal unsre Überzeugung von ihrer Gewißheit und Wahrheit haben. Es fehlt viel, daß wir von der Wahrheit aller unsrer Meinungen gewiß sein sollten; denn es geschieht nur zu oft, daß wir uns von einem leichten Scheine blenden lassen, oder selbst Falschheiten für Wahrheiten annehmen...

Alles kommt hier auf die Gründlichkeit der Beweise an, durch die wir uns von der Wahrheit jeder Sache überzeugen müssen...Zu diesem Endzwecke bemerke ich gleich anfangs, daß alle die Wahrheiten, die innerhalb der Grenzen unsrer Erkenntnis liegen, sich auf drei wesentlich unterschiedne Klassen zurückbringen lassen.

Die erste Klasse enthält die Wahrheiten der Erfahrung; die zweite die Wahrheiten der Vernunft, und die dritte die Wahrheiten des Glaubens...

Die Beweise der ersten Klasse kommen auf das Zeugnis der Sinne an, und ich sage:

Die Sache ist wahr, weil ich sie gesehen habe, oder weil ich davon durch meine Sinne bin überzeugt worden.

So erkenne ich, daß der Magnet das Eisen anziehe, weil ich es sehe und weil es die Erfahrung ungezweifelt beweiset. Man nennet dergleichen Wahrheiten, die sich auf das Zeugnis unsrer Sinne gründen, Wahrheiten der Erfahrung.

Die Wahrheiten der zweiten Klasse werden durch den Grundsatz bewiesen:

Daß eine Sache wahr sei, wenn ich sie durch einen richtigen Schluß, oder durch regelmäßige Syllogismen demonstrieren kann,

und mit dieser Klasse hat es die Logik, die uns die Regeln zum richtigen Schließen gibt, vornehmlich zu tun...Ich sage in diesem Falle nicht, daß ich es sehe, oder daß mich meine Sinne davon überzeugen, sondern ich versichre mich von dieser Wahrheit durch einen Vernunftschluß. Dergleichen Wahrheiten nennet man Wahrheiten der Vernunft, und zu diesen muß man alle die Wahrheiten der Geometrie und der übrigen Wissenschaften rechnen, in so ferne man im Stande ist, sie durch den Weg der Demonstration zu beweisen. Ew. H. begreifen leicht, daß diese Wahrheiten gänzlich von den Wahrheiten der ersten Klasse verschieden sind, wo man keine andren Beweise anführt, als die Sinne oder die Erfahrung, die uns versichern, daß die Sache so sei, ob wir gleich die Ursache davon nicht einsehen. Um bei dem Beispiele des Magneten zu bleiben, so wissen wir nicht, wie die Anziehung des Eisens eine notwendige Wirkung von der Natur des Magneten sowohl als des Eisens sei; aber von der Wahrheit des Faktum sind wir darum nicht weniger überzeugt. Die Wahrheiten von der ersten Klasse sind nicht weniger Wahrheiten, als die von der zweiten Klasse, aber die Beweise von beiden sind gänzlich verschieden.

Ich gehe zu der dritten Klasse fort, welche die Wahrheiten des Glaubens enthält. Diesen geben wir unsern Beifall, weil sie uns glaubwürdige Personen berichten oder weil wir sagen können:

Die Sache ist wahr; denn eine oder mehrere glaubwürdige Personen haben sie uns versichert.

Diese Klasse enthält also alle historischen Wahrheiten. Ew. H. glauben ohne Zweifel, daß es ehemals einen König von Macedonien, unter dem Namen Alexanders des Großen gegeben habe, der sich Meister von dem Königreiche Persien gemacht; und doch haben Sie nie diesen König gesehen und können es geometrisch nicht beweisen, daß ein solcher Mensch auf der Welt existiert habe. Sie glauben es auf den Bericht der Verfasser, die seine Geschichte geschrieben haben...

Es ist schwer zu sagen, welche von diesen Quellen, das meiste zur Vermehrung unsrer Erkenntnisse beitrage. So viel wissen wir aber, daß wenn wir nichts von dem allen glauben wollten, was uns andre sagen oder was wir in ihren Schriften lesen, unsre Erkenntnis in einem sehr traurigen Zustande sein würde. Unterdessen müssen wir auf der andern Seite bei weitem nicht alles glauben, was man uns sagt, oder was wir lesen. Wir müssen überall, nicht allein in Absicht der dritten Quelle, sondern auch in Absicht der beiden übrigen, wohl zu unterscheiden suchen.

Die Sinne verblenden uns so leicht und unsre Vernunftschlüsse trügen uns so oft, daß uns eben die Quellen, die uns der Schöpfer eröffnet hatte, um uns zur Wahrheit zu führen, sehr oft in den Irrtum stürzen. Dies ist also kein Vorwurf, den man der dritten Quelle mehr, als den beiden übrigen machen dürfte. Überall müssen wir auf unsrer Hut sein; denn wir finden eben so viele Beispiele von Irrtümern der ersten und zweiten, als der dritten Klasse. Gleiche Bewandtnis hat es mit der Gewißheit der Erkenntnisse, die wir aus diesen drei Quellen schöpfen; man kann nicht sagen, daß die Wahrheiten der einen gegründeter, als die Wahrheiten der andern wären. Jeder Weg, den wir hier gehen, hat seine Irrgänge, die uns verführen können...

Man muß sich also für die Wahrheiten jeder dieser drei Klassen mit Beweisen genügen, die der Natur einer jeden angemessen sind, und es wäre lächerlich, wenn man von historischen Wahrheiten oder Erfahrungen Beweise von geometrischer Strenge verlangte. Gewöhnlich ist dies der Fehler der starken Geister und derer, die ihren Scharfsinn in den Wahrheiten der Vernunft mißbrauchen...

So gibt es auch Leute, die nichts glauben oder zugeben wollen, was sie mit ihren Augen sehen oder mit ihren Händen betasten; alles, was man ihnen durch die gründlichsten Vernunftschlüsse beweist, bleibt ihnen noch immer verdächtig, wenn man es ihnen nicht vor Augen stellet. Diesen Fehler bemerkt man gemeiniglich, bei den Chymisten, den Anatomikern und den Naturkündigern, deren ganze Beschäftigung ist, Erfahrungen zu machen. Alles, was jene nicht in ihrem Tiegel schmelzen, und diese nicht mit ihrem Skalpell zerlegen können, macht keine Eindruck auf ihre Seelen...sie räumen nichts ein, oder es muß in die Sinne fallen.

So stark ist der Einfluß, den die Verschiedenheit der Wissenschaften, die man treibet auf die Denkungsart hat, daß der Observateur allenthalben nur Erfahrungen, der Denker allenthalben nur Vernunftschlüsse sucht...

Es gibt also ein dreifaches Vorurteil, daß viele Menschen in der Erkenntnis der Wahrheiten aufhält; man findet es aber weit mehr unter den Gelehrten als unter den Anfängern in den Wissenschaften. Wer richtig denkt, den werden die drei Arten von Beweisen, wie sie jede Klasse erfordert, gleich gelten...

Man rechnet zur ersten Klasse unsrer Erkenntnisse diejenigen, die wir unmittelbar durch Hilfe der Sinne erlangen, und ich habe schon bemerkt, daß die Sinne unsrer Seele...die Überzeugung von dem wirklichen Dasein solcher Gegenstände erwecken, die den Ideen, welche unsre Sinne uns vorstellen, entsprechen, und sich außer uns befinden...

Niemand hat jemals an ihrer Wahrheit gezweifelt, einige Phantasten ausgenommen, die sich in ihre Träumereien verloren hatten: und auch diese zweifelten nicht in der tat an dem Dasein der Dinge außer ihnen, wenn sie es gleich so vorgaben; denn warum hätten sie's vorgegeben, wenn sie nicht das Dasein anderer Menschen geglaubt hätten, denen sie ihre seltsame Meinung hätten mitteilen wollen?..

Ohne diese Überzeugung könnte keine menschliche Gesellschaft bestehen, und wir alle, so viel unser sind, würden uns ohne sie in die größten Widersprüche und die größten Ungereimtheiten stürzen.

Wenn es dem Bauern einfiele, an dem Dasein ihres Amtmanns zu zweifeln, oder den Soldaten, an dem Dasein ihrer Offiziere; in was für eine Verwirrung würden wir nicht geraten! Aber dergleichen Ungereimtheiten können nur den Philosophen einfallen; jeder anderer, der sie sich träumen ließe, müßte seinen gesunden Verstand verloren haben. Lassen Sie uns also erkennen, daß diese Überzeugung eins der vornehmsten Gesetze der Natur sei, und daß sie unsern Empfindungen auf das innigste beiwohne, ob wir gleich die wahren Ursachen derselben schlechterdings nicht wissen, und nicht vermögend sind, sie auf irgend eine verständliche Art zu erklären.

...

Man betrügt sich so oft in seinen Vernunftschlüssen, daß ich mir zu behaupten getraue, der Irrtum im Schließen sei noch häufiger, als der Irrtum der Sinne; aber wird daraus folgen, daß unsre Schlüsse uns beständig irre führen, und daß wir von keiner einzigen Wahrheit, die unsre Vernunft uns entdeckt, jemals überzeugt sein können?

..Es gibt gewisse Merkmale, die uns in den Stand setzen, die Wahrheit von dem Irrtume zu unterscheiden: und jede von unsern drei Erkenntnisquellen hat gewisse ihre eigentümliche Merkmale...

Die Wahrheit ist so fest in uns gegründet, daß wir selbst bei der größten Sucht, an allem zu zweifeln, wider Willen auf sie zurückkommen müssen.

Wie also die Vernunftlehre zur Bildung richtiger Schlüsse Regeln vorschreibt, die uns in Absicht auf die Wahrheit der Vernunft, vor dem Irrtume sichern können; so gibt es auch eben so gewisse Regeln für die beiden übrigen Erkenntnisquellen, für die Erfahrung nämlich und für den Glauben.

Die Regeln der ersten Quelle sind uns so natürlich, daß alle Menschen, auch selbst die einfältigsten nicht davon ausgenommen, sie besser verstehen und ausüben, als die Gelehrtesten sie zu beschreiben wissen. Ob es gleich leicht ist, einen Bauer zuweilen irre zu machen; so wird er sich doch, wenn der Hagel seine Äcker verwüstet oder der Blitz in seine Scheuern schlägt, von niemanden, auch von dem geschicktesten Philosophen, nicht überreden lassen, daß dies ein bloßer Betrug seiner Sinne sei...Der Grund, daß uns die Sinne doch zuweilen betrügen, wird auf seinen Geist nur einen sehr schwachen Eindruck machen; und wenn man ihm mit der größten Beredsamkeit sagte, daß alles, was seine Sinne ihm vorstellten, wie ein nächtlicher Traum wäre, so würde der Bauer das alles nur mit Lachen beantworten.

Wenn aber nun der Bauer auch an seiner Seite den Philosophen spielen und behaupten wollte, daß der Amtmann nur eine bloße Erscheinung wäre, und daß diejenigen als Narren handelten, die ihn für etwas wirkliches hielten und ihm Gehorsam leisteten; wie bald würde man nicht die erhabne Philosophie zu zerstören wissen? wie nachdrückliche Beweise würde man nicht dem Haupt der Sekte von dem wirklichen Dasein des Herrn Amtmanns geben?

...Es gibt also drei Quellen, woraus wir alle unsre Erkenntnisse schöpfen und die wir für gleich gewiß halten müssen, sobald nur die nötige Vorsicht zur Verwahrung gegen den Irrtum gebraucht wird. Daraus entstehen dann drei verschiedne Arten der Gewißheit.

Die von der ersten Quelle der Erkenntnis nennt man die physische Gewißheit

...Die Gewißheit der Erkenntnisse, auf die wir durch Schlüsse geraten, heißt die logische...Gewißheit

...Endlich die Gewißheit, die wir von der Wahrheit solcher Dingen haben, welche wir nur durch das Zeugnis eines andern erkennen, heißt die moralische Gewißheit, weil sie sich auf den Glauben gründet, den diejenigen, die sie uns erzählen, verdienen

...Unterdessen muß man diese drei Arten der Gewißheit, die physische, die logische, und die moralische, die jede ihre eigne und völlig verschiedne Natur haben, ja nicht mit einander verwirren. Ich nehme mir vor, Ew. H. von jeder dieser drei Arten der Gewißheit besonders zu unterhalten...

Man muß wohl bemerken, daß die dritte Quelle unsrer Erkenntnis eigentlich zwiefach ist; nachdem uns andre entweder schlechtweg erzählen, was sie selbst gesehen, und durch ihre Sinne erfahren haben, oder uns zugleich ihre gemachten Betrachtungen oder Vernunftschlüsse mitteilen. Man könnte auch noch die dritte Bestimmung hinzutun, wenn uns andre bloß wiedererzählen, was sie selbst nur von andern gehört haben.

Euklid hätte uns nur vergebens die schönsten Wahrheiten der Geometrie vorgesagt, wenn er nicht zu unsrer Überzeugung hinlängliche Beweise hinzugesetzt hätte; denn auf sein bloßes Wort würden wir sie niemals geglaubt haben. Wenn ich Ew. H. sage, daß ich dieses oder jenes gesehen hätte; so würden Sie sich auf die Treue meines Berichtes verlassen und keine Schwierigkeit machen, mir Glauben zu geben; ja es würde mir empfindlich sein, wenn Sie mich in dem Verdacht hätten, ob ich Ihnen Unwahrheiten berichtete: aber wenn ich die Ehre gehabt hätte Ew. H. zu sagen, daß in einem rechtwinklichten Dreieck die Quadrate der beiden Katheten zusammengenommen dem Quadrate der Hypotenuse gleich sind, so möchte ich durchaus nicht, daß Sie mir auf mein Wort glaubten...Ich würde sogar verlangen, daß Ew. H. in meinen vorgetragnen Satz ein Mißtrauen setzen und ihn schlechterdings nicht eher glauben sollten, als bis Sie selbst die Gründlichkeit der Schlüsse eingesehen hätten, woraus sein Beweis gebaut ist.

Unterdessen folgt hieraus nicht, daß die physische Gewißheit, die wir durch die Sinne erhalten, größer als die logische sei...

Die Wahrheiten der Erfahrung und der Geschichte vervielfältigen zwar unsre Erkenntnisse; aber nur durch Nachdenken und Schließen werden die Fähigkeiten unsers Geistes in Tätigkeit gesetzt...

Die Kenntnisse, die uns unsre Sinne geben, sind ohne Zweifel die ersten, die wir erlangen, und auf diese gründet hernach unsre Seele die Gedanken und Betrachtungen, die ihr eine Menge von andren Wahrheiten entdecken. Um besser einzusehen, wie die Sinne zur Vermehrung unsrer Kenntnisse dienen, so bemerke ich gleich Anfangs, daß die Sinne mit individuellen Dingen zu tun haben, die wirklich existieren und durchaus bestimmt sind.

Wir wollen uns einen Menschen denken, der plötzlich in die Welt gesetzt würde und der noch gar keine Erfahrungen gehabt hätte; diesem Menschen wollen wir einen Stein in die Hand geben, den er nachher auf die Erde soll fallen lassen...Er wird also hier eine individuelle und durchaus bestimmte Erfahrung machen, die ihn nichts weiter lehren wird, als daß gerade dieser Stein...indem er ihn fahren ließ, niedergefallen sei. Er weiß noch schlechterdings nicht, ob eben das geschehen würde, wenn er einen andern Stein nähme, oder ihn in einer andern Hand hielte. Auch ist es bei ihm noch ungewiß, ob eben derselbe Stein unter den nämlichen Umständen noch einmal fallen würde, oder ob er würde gefallen sein, wenn er ihn eine Stunde vorher genommen hätte. Wenigstens gibt ihm diese einzelne Erfahrung noch keine Versicherung davon.

Aber eben dieser Mensch nimmt nachher einen andern Stein, und wird gewahr, daß er ebenfalls fällt, er mag ihn aus der rechten oder linken Hand fahren lassen; er stellt den nämlichen Versuch auch mit dem dritten und vierten Steine an, und immer sieht er einerlei Wirkung erfolgen. Daraus schließt er denn endlich, daß alle Steine, wenn man sie losläßt, oder nicht mehr unterstützt, zu Boden fallen.

Dies ist also eine Erkenntnis, die dieser Mensch aus seiner gemachten Erfahrung geschöpft hat. Es fehlt viel, daß er mit allen Steinen die Probe sollte gemacht haben; und wenn er es auch getan hätte, welche Gewißheit könnte er haben, daß sich dieselbige Sache zu allen Zeiten zutragen würde? Eigentlich weiß er es nur für die Augenblicke, worin er jeden Versuch selbst gemacht hat; er schließt aber daraus, daß auch zu andern Zeiten und auch andern Menschen der nämliche Versuch gelingen würde...

Dies Exempel wird hinreichend sein, Ew. H. zu zeigen, wie die Erfahrungen, ob sie gleich nur mit individuellen Dingen können angestellt werden, die Menschen zu sehr allgemeinen Kenntnissen geführt haben; und zugleich werden Sie erkennen, wie der Verstand und die übrigen Seelen-Vermögen sich auf eine solche Art darin mischen, daß es schwer ist, ihren Zusatz von den eigentlichen Erfahrungen abzusondern. Wenn man indessen bei allen Umständen zu ängstlich sein sollte, so würde man in seinen Kenntnissen niemals weiter kommen und bei jedem Schritte aufgehalten werden.

Man muß gestehen, daß in dieser Betrachtung der gemeine Mann mehr gesunden Verstand beweise, als die grillenhaften Philosophen, die nun einmal an allem zweifeln wollen. Aber wenn man vor einem Äußersten warnt, so muß man sich auch vor dem andern Äußersten hüten und die nötige Vorsicht nicht aus der Acht lassen.

Jede der drei Quellen, woraus wir unsre Erkenntnis schöpfen, verlangt gewisse Regeln der Vorsicht, die man beobachten muß, um von der Wahrheit überzeugt zu sein; aber bei jeder kann man auch die Sache zu weit treiben, und dadurch die Mittelstraße verfehlen, die, wie sonst immer, so auch hier die einzige richtige ist...

Überhaupt bleibt es immer sehr schwer, über die ersten Gründe zu philosophieren, und die Triebfedern, welche die Seele dabei gebraucht, auseinander zu setzen. Es wäre freilich zu wünschen, daß wir in dieser Untersuchung mehr Fortgang hätten, da sie uns zugleich über eine Menge wichtiger Punkte, welche die Natur unsrer Seele und ihre Wirkungen betreffen, die besten Aufschlüsse geben könnte; aber es scheint, daß wir vielmehr bestimmt sind, unsre Fähigkeiten zu gebrauchen, als ihre Natur und die eigentliche Art ihrer Wirkungen zu ergründen.“