C5 Erneutes Werben bei der Regierung fuer die Einfuehrung des sozialen Kapitalismus

A Arbeit B Staat C Kapital

freedom

Uebertrag -1.855,77 EUR
Spendeneigang im Juni 2011 705,26 EUR
Kost und Logis des kommissarischen Kassenwarts im Juni 2011 -852,63 EUR
Kassenbestand zum 1. Juli 2011 -2.003,14 EUR
Spenden Sie fuer die Verwirklichung des sozialen Kapitalismus. Einzahlungen auf das Konto xyz (das Konto existiert nicht mehr) bei der Postbank Frankfurt BLZ 50010060 Kontoinhaber: Lothar Seidel.Liebe Frau Bundeskanzlerin,Sie haben Ihre dreivierteljaehrige Hungerblockade gegen meinen Streik gegen die Arbeitslosigkeit und fuer einen sozialen Kapitalismus aufgegeben. Und Sie haben Ihre vierteljaehrige Totalaussperrung meiner Person aus der Gesellschaft beendet. Sie haben, um es in Zahlen auszudruecken, mein Arbeitslosengeld II von Null Euro auf 705,26 EUR erhoeht.Daher kann ich mein vor einem Monat gegebenes Versprechen zu sterben, vorerst nicht einloesen. Da sich weder an der Rechtslage gegenueber den Arbeitslosen etwas geaendert hat, da sich an den Streikforderungen nichts geaendert hat, da ich Sie seit zwei Monaten um eine grosszuegige Spende fuer die kommisarisch von mir gefuehrte Kasse der Kapitalistischen Partei bitte, muss ich Ihren Sinneswandel als persoenlichen Beitrag zur Einfuehrung des sozialen Kapitalismus werten und bedanke mich ganz herzlich dafuer.So sehr Sie aber Ihre Tat als Mensch und vorausschauende Politikerin ehrt, so wenig sind Sie damit den Arbeitslosen gegenueber aus dem Schneider.Ihre Idee, die Deutschen an das Wort »Staatsbankrott« zu gewoehnen, indem Sie mit beiden Zeigefingern auf die Griechen zeigen - alle Achtung, das ist raffiniert: Denn natuerlich denkt jeder sofort daran, dass Sie mit sechs Fingern auf sich selbst zeigen und dass hier etwas geschehen muss. Das bereitet eine gute Saat fuer die Einffuehrung des sozialen Kapitalismus, wie ich ihn im Manifest der Kapitalistischen Partei beschrieben habe.
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Anlagen
Ich glaube jedoch, der bessere Weg ist, Sie nennen die Dinge beim Namen und rufen den sozialen Kapitalismus einfach aus. Traun Sie sich! Sie haben nichts zu befuerchten. Solange Sie die Bundeswehr nicht wie weiland Post und Bahn verhoekern, kann Ihnen keiner was. Vor der Journaille muessen Sie sich nicht fuerchten, denn so wenig die wahr von falsch unterscheiden kann, so fein ist doch ihr Gespuer fuer das Opportune. Haben Sie erst einmal verkuendet, dass Sie den sozialen Kapitalismus einfuehren werden, dann wird es nicht lange dauern, und sie werden Sie in den schoensten Arien besingen.Denn ist das Konzept des sozialen Kapitalismus erst einmal ausgesprochen, dann ist seine Verwirklichung nicht mehr aufzuhalten. Er steht auf der Tagesordnung. Denn daran, dass sich in naechster Zukunft unter den Rechtsgelehrten und den normalen Staatsbuergern herumsprechen wird, dass, dass die derzeitige Finanzierung des Staatshaushalts ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist, besteht kein Zweifel. Ebenso wie der derzeitige Umgang des Staates mit der Arbeitslosigkeit.Und haben erst einmal ein paar Oekonomen, die nicht Deutschland sucht den Superoekonom entsprungen sind, sondern die Aristoteles, Adam Smith, David Ricardo und Karl Marx studiert haben, das Manifest der kapitalistischen Partei durchdacht und durchgerechnet, dann wird nur noch die eine Frage gestellt werden: Warum sind wir nicht schon hundert Jahre frueher darauf gekommen? Es scheint tatsaechlich so zu sein, dass alles seine Zeit hat.