C1 e-mail vom April 2011

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freedom
Verteiler:Die DAX-UnternehmenDer BDI und die angeschlossenen OrganisationenDer DIHT und die IHKsKopie an 150 ausgewaehlte Politiker, Gewerkschafter, Zeitungen, Zeitschriftern. (aus der automatisch generierten Antwort von heidelbergcement.com gerettet)Liebe Kapitalisten,

einen Kapitalismus, in dem die Kapitalisten je mehr geachtet werden, je groessere Gewinne sie machen

einen Kapitalismus, in dem die Kapitalisten nie mehr die Rache des Volkes fuerchten muessen

einen Kapitalismus, in dem Finanzkrisen unmoeglich sind und Produktionskrisen nahezu ausgeschlossen

das ist der Inhalt des Manifests der Kapitalistischen Partei. Sie finden es auf der Statseite von www.aristoteles-heute.deDie Propheten der grossen Worte und kleinen Gedanken schiessen derzeit wieder wie Pilze aus dem Boden. Nach dem Auffliegen des dritten weltweit organisierten Kreditbetrugs in 100 Jahren hat heute zwar selbst der Duemmste verstanden, dass mit dem Kapitalismus etwas nicht stimmt. Aber ausgerechnet die entwickeln nun die Modelle ueber die Zukunft des Kapitalismus, die gestern noch hochrot angelaufen sind, wenn sie das Wort »Kapitalismus« in den Mund genommen haben. Was dabei herauskommt, kann man sich ausrechnen.
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A1
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A A3
B A4
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Anlagen
Dabei ist deren Motiv das gleiche wie gestern: Sie wollen Euch schmeicheln, Eure Seele streicheln und dafuer einen Euro kassieren. Aber aendern wollen sie nichts. Sie koennen es auch nicht, weil sie blinde Huehner sind, was die Funktionsweise einer Volkswirtschaft oder eines Einzelbetriebs angeht.Ich - Lothar Seidel, 58 Jahre, Vater Arbeiter, Mutter Hausfrau, Arbeiten auf dem Gebiet der Physik und der Logik des Aristoteles - ich bin einer, dem das Beste aus der Philosophie und der Oekonomie seit vierzig Jahren nicht gut genug ist. Der Aristoteles und Marx studiert, verstanden und verbessert hat und der nun als ein Ergebnis dieser Arbeit das Manifest der Kapitalistischen Partei vorlegt.Das darin entwickelte Kapitalismusmodell enthaelt einen Automatismus, der die Interessen von Arbeit, Kapital und Staat in das richtige gegenseitige Verhaeltnis setzt und der gleichzeitig die Interessen aller drei Teile der am Wirtschaftskreislauf Beteiligten wahrt. Das Schmeicheln habe ich nicht gelernt, wohl aber, dass allein die Wahrheit, die Vernunft und das Recht ein Kapitalismusmodell entwerfen koennen, wie ich es entworfen habe. Dabei folgt das Recht der Vernunft. Und die Vernunft folgt der Wahrheit. Es ist das erste Modell eines Schuelers der beiden genannten Denker, in dem die Klasse ihren Platz gefunden hat, die unserer Gesellschaft ihren Namen gegeben hat.Ihre Aufgabe zur Verwirklichung des sozialen Kapitalismus ist zweifach. Sie muessen das Manifest zuaechst lesen, durchrechnen, verstehen. Wenn Sie nicht selbst die Musse dazu finden, dann geben Sie es jemandem, von dem Sie wissen, dass er Ihnen nicht nach dem Mund redet.Um es aber selbst zu lesen und zu verstehen und sich eine Meinung zu bilden, muessen Sie weder Aristoteles noch Marx studiert haben, Sie muessen nicht einmal eine Meinung ueber diese beiden haben. Sie muessen nur lesen, rechnen und denken.Ihre zweite Aufgabe ist es, mit dem Manifest unter dem Arm, zu den Sprechern, Schreibern und Denkern in den Parlamenten, Zeitungen und Universitaeten zu gehen und ihnen laut zu sagen:»Ich gewaehre Euch Gedankenfreiheit!«Damit ist Ihre Aufgabe beendet. Denn die Redner, Schreiber und Denker haben das Reden, Schreiben und Denken verlernt. Sie brauchen einen Schubs von aussen von jemandem, auf den sie hoeren. Sie sind allesamt seit 100 Jahren darauf fixiert, jeden Wunsch von Ihnen zu erahnen und zu erfuellen, bevor Sie ihn geaeussert haben - wie das Elternpaar, das sich die Liebe seines tyrannischen Nachwuchses dadurch erkauft, dass es ihm jeden Wunsch von den Augen abliest und dadurch Menschen produziert, die sich und der Welt eine Last sind.
Sie werden durch den einen Satz »Ich gewaehre Euch Gedankenfreiheit« die Tuer zum sozialen Kapitalismus aufstossen, auch wenn Sie zunaechst ausgelacht und von Ihren Kollegen und anderen Nattern angegiftet werden.Das Modell kann von heute auf morgen im laufenden Betrieb in die Tat umgesetzt werden. Das Modell hat fuer alle drei gesellschaftlichen Gruppen, fuer die Arbeit, fuer das Kapital und fuer den Staat nur Vorteile. Der einzige Nachteil fuer die Kapitaleigner besteht darin, dass Sie im Staatsgefuege von der ersten in die zweite Reihe zuruecktreten muessen, wenn Sie nicht gerade selbst zum Gruendungsmitglied der Kapitalistischen Partei werden wollen.Dieser Nachteil wird aber von dem Vorteil aufgewogen, dass der neue Kapitalist von ausnahmslos jedem im Volk um so mehr geachtet wird, je groessere Gewinne er macht. Auch handelt es sich gar nicht um einen Nachteil, sondern nur um die Anerkennung dessen, was ist, naemlich dass Sie ein zwar wichtiger, aber kleiner Teil des Volkes sind.Um das Modell in die Tat umzusetzen, muessen die Bedingungen geschaffen werden.Die Bedingungen kann nur der Gesetzgeber schaffen, weil die Bedingungen fuer alle Kapitalisten gleich sein muessen. Eine notwendige Voraussetzung des Kapitalismus ist aber die Ungleichheit der Kapitalisten untereinander.Der Gesetzgeber befindet sich jedoch in einem aehnlichen Dilemma, wie die oben geschilderten Schreiber und Denker. Er hat das eigene Denken verlernt, und sein einziges Handeln beschraenkt sich auf den Reflex, Ihnen die Unordnung hinterherzuraeumen, die Sie taeglich anrichten. Jetzt ist der Muellberg so gross geworden, dass er nicht mehr weggeraeumt werden kann. Das ist ein Problem, aber zugleich auch die Loesung. Und es ist auch der Grund, warum ich Ihnen schreibe.Ich suche den Einen unter Ihnen, der sich vor unserer jetzigen Verfassung der Wirtschaft, Politik und Wissenschaft ekelt. Dem die taeglich schraeger werdenden Lobgesaenge auf Euch ein Greuel sind. Der die Wahrheit und die Vernunft nicht mit schiefem Grinsen oder mit Hohn ansieht. Der dem Volk nutzen und nicht schaden will. Der das Manifest liest, sich zu ihm bekennt und mit dem Manifest unter dem Arm und die Parlamente, Schreibstuben und Universitaeten geht und laut und vernehmlich sagt:»Ich gewaehre Euch Gedankenfreiheit!«Mehr muss er nicht tun. Denn durch diesen einen Satz werden aus den eingeschuechterten Kaninchen, die vor der Schlange sitzen und zittern, wieder Redner, Schreiber, Denker und Handler werden, die reden, schreiben, denken und handeln, statt reden, reden, reden und reden.
Von den geschmeidig Gemachten in Politik, Medien und Wissenschaft ist hier nicht die Rede. Die geraten nur in Panik, wenn sie das Wort »denken« hoeren. Sie fallen hier nur insofern ins Gewicht, als sie im neuen Kapitalismus keine Kosten mehr verursachen werden.Lothar SeidelLothar Seidel VerlagAm Foersterpfad 1060529 Frankfurt am Main, den 22. April 2011http://www.aristoteles-heute.deSpenden Sie fuer die Verwirklichung des sozialen Kapitalismus. EInzahlungen auf das Konto xyz (das Konto existiert nicht mehr) bei der Postbank Frankfurt BLZ 50010060 Kontoinhaber: Lothar Seidel.0,00 EUR Spendeneigang seit dem 1. April 20110,00 EUR Kost und Logis des kommissarischen Kassenwarts0,00 EUR Kassenbestand zum 1. April 2011