Pa.13-17 Der Anfang des Seins

Vorbemerkung

Da die ousia sowohl für Parmenides als auch für Aristoteles der zentrale Begriff bei der Untersuchung des Seins ist, da nicht wenig davon abhängt, was Aristoteles aus der ousia in der Metaphysik gemacht hat, da die Unterschiede und das Gleiche in der Behandlung der ousia bei beiden Denkern am besten klar werden, wenn für einen Begriff ein Wort gewählt wird, habe ich den Begriff unübersetzt gelassen.

Die Übersetzung der ousia mit »Sein« unterbindet beispielsweise die an dieser Stelle zu stellende Frage, die Parmenides und Aristoteles beide stellen und entgegengesetzt beantworten:

Hat das Sein eine ousia?

Parmenides bejaht.

Aristoteles verneint.

Vor allem aber weil damit erkennbar wird, in welcher Beziehung die ousia bei den beiden Denkern zum Sein steht. Daher lasse ich Parmenides' ousia an den Stellen, an denen sie Schleiermacher mit »Sein« wiedergibt, unübersetzt und nenne sie »die ousia«. Die sechs Fälle in Kap. 6, 18 und 19, in denen er sie mit »Wesen« übersetzt, lasse ich so stehen. Aber die 34 Fälle in Kap. 12-14 und die 23 Fälle in Kap. 21, 23 und 24 lasse ich unübersetzt.

Pa.13.142b-144a Das Sein ist nicht Eins, sondern Zwei

Pa.14.144b-144e 04/14 Das ganze Eins und das eine Ganze 12.02.2014: Zwei Arten der Teilung des Ganzen 25/11/2013: Das Eins zerschnitten in Einsen. Das Ganze geteilt in Teile. 11/2013 Die ousia wird von der 1 zerschnitten (Prinzip II). Das Ganze besteht aus den Teilen. Das Eins oder das Ganze

Pa.15.144e-146d 24/06/2016 Die Mitte 22/11/2013 Das Ganze hat kein Umgebendes. Das Umgebende hat kein Ganzes. 11/2013 Die ganze ousia wird in Teile geteilt (Prinzip 1). Das stoffliche Eins

Pa.16.146d-148d Das Eins oder die Anderen, das Eins und das Andere

Pa.17.148d-149d Berührung