Die Triebe

Durch alle historischen Epochen hindurch haben sich das Nehmen und das Haben in seinen verschiedenen Formen als die Grundlage des Eigentums und des Gesetzes durchgesetzt. Neben dem Haben ist der Mensch aber noch von drei weiteren Trieben geleitet. Die vier Triebe, das (Nehmen und) Haben, das Essen, das Herrschen und das Denken, sind die vier obersten Rechtsgüter des Menschen. An ihrer richtigen Ordnung hängt das Wohl und das Wehe der Gesetze.

Die vier Triebe sind die Grundlage des Rechts, weil sie den Menschen unabhängig von seinem Willen treiben und daher als konstante Faktoren des menschlichen Handelns gelten können. Die hehren Begriffe des Wahren, Schönen und Guten oder der Gerechtigkeit vergehen wie die Liebe. Die Triebe bleiben. Das Recht benötigt solche konstanten Faktoren, um allgemein und für alle gleich geltend abgefasst werden zu können.

Denn das Recht der vier Triebe ist allgemein und umfasst Alles. Das Gesetz ist dagegen das Besondere und umfasst einen einzigen Gegenstand. So wahr D1 die allgemeinen Grundlagen des Rechts auch sind: Ohne Gesetze, die das Einzelne betreffen, sind sie wertlos. Genauso wahr ist aber auch, dass ein Gesetz, das einem schlechten Recht folgt, wertlos ist.

Das neue Recht ist definiert, wenn sich der alte/neue Eigentümer wieder zum Eigentümer des primären Eigentums gemacht hat. Das Gesetz hat nun den Satz zu bestimmen, mit dem der Reiche als der Diener der Armen für seine Dienste der Bereitstellung der Maschinen und des Reichtumscheffelns aus dem Mehrwert entlohnt wird. Das wird mit einer ähnlichen Kapitalistenlohntabelle geschehen, wie es mit der Steuertabelle geschieht, die der Staat vom Volk als seinen Lohn erhält. Vielleicht wird es die gleiche Tabelle sein.