Logik 2.2

von Lothar Seidel

ISBN 978-3-9801802-2-1

Frankfurt am Main 1999, 2017

Zum Text

Die vorliegende Fassung ist die überarbeitete HTML-Fassung von 2002.

L22.u
L22.i
Die gedruckten Exemplare des Buchs sind 2012 vernichtet worden und derzeit nicht im Handel erhältlich.

L22.fm.3 Vorwort zur HTML-Fassung, April 2016/17

Die Numerierung der Überschriften in Logik 2.2 ist alphanumerisch nach Satznummern. Der alphabetische Teil in L2.2.da-L2.2.dk richtet sich nach den Sätzen a - k (1 - 10), so dass die Überschrift L2.2.de die Schlüsse mit Satz 5, L2.2dc die Schlüsse mit Satz 3, L2.2df die Schlüsse mit Satz 6 behandeln.

L22.fm.2 Vorwort zur HTML-Version 2002

Die Zeichen "+" und "-" wurden durch "[+]" und "[-]" ersetzt.

Frankfurt am Main, Mai 2002 L2.2.a.7

L22.fm.1 Vorwort zur 1. Auflage, 1999

Am Ende von EINLEITUNG wurde die Schlusstabelle ohne nähere Erläuterung aufgestellt. Mit dem vorliegenden Heft werden Sie alle dort stehenden 84 Schlüsse mit allen 244 Schlusssätzen lösen. Das werden Sie nach kurzer Zeit ohne Anleitung mit nur vier Regeln tun, die Sie nicht einmal zu lernen brauchen, weil sie Ihnen, seit Sie denken können, bekannt sind.

Ihre Hilfsmittel werden die Wahrheitswertetabelle, die Schlusstabelle, Papier und Stift und die vier Regeln sein. Beide Tabellen sind am Ende des Buchs abgedruckt.

Bei gegebenem Prämissenpaar A=B (1-10) und B=C (a-k) der Schlusstabelle werden Sie herausfinden, was daraus für A=C folgt (die Schnittpunkte 1a bis 10k).

Mit Hilfe der Wahrheitswertetabelle werden Sie alle möglichen Kombinationen zweier Sätze suchen und aufzeichnen. Dann untersuchen Sie, in welchen Fällen sich ein Schlusssatz ergibt und in welchen nicht. Die Schlusstabelle dient zur Überprüfung des Ergebnisses. Schenken Sie ihr keinen Glauben, bis Sie alle Schlüsse selbst gelöst haben (bei 9b und 10a in der Schlusstabelle in der gedruckten Version von EINLEITUNG sind zum Beispiel zwei Fehler). Der Wahrheitswertetabelle dagegen sollten Sie glauben bzw. sich von ihrer Wahrheit in EINLEITUNG überzeugen.

Ein erster Blick auf die Schlusstabelle zeigt, dass die Schlüsse mit allgemeinem Schlusssatz (Satz 1 bis 6) stets alle Nebenbedeutungen haben, die sie auch in der Wahrheitswertetabelle haben. Auch die Schlüsse, in denen der Satz 1 oder der Satz 2 als Prämisse beteiligt ist, haben stets alle Bedeutungen der Wahrheitswertetabelle.

Schlüsse mit zwei allgemeinen Prämissen haben entweder einen allgemeinen Schlusssatz mit allen Nebenbedeutungen oder nur einen einzigen eingeschränkten Schlusssatz.

Schlüsse mit einer allgemeinen Prämisse 3 bis 6 und einer eingeschränkten Prämisse 7 bis 10 haben immer genau zwei eingeschränkte Schlusssätze.

Zwei eingeschränkte Prämissen, 7g bis 10k, ergeben keinen Schlusssatz.