Kr.7.241-250 Sublunare Mechanik - KrSc

KrK.7.1.241b24.a

Liegengebliebenes

Buch 7 ist eine Sammlung von Liegengebliebenem, bei der man weder so recht weiss, wie es eine Verbindung zwischen dem sechsten und dem achten Buch darstellen sollte, noch, was die Aussage des Buches selbst ist.

Was im siebenten Buch stehen könnte , wäre die Zwischenstufe oder der Übergang vom unendlich Kleinen und Grössenlosen zur Bewegung des Ganzen im achten Buch, eine sublunare Mechanik. Statt das siebente Buch ganz wegzulassen, habe ich nur die Stellen herausgepickt, die zu dieser Interpretation passsen. Dadurch wird das siebente Buch noch kürzer, als es bereits bei Aristoteles ist, denn naturgemäss kann Aristoteles eine sublunare Mechanik nicht aufstellen, und für uns hat Newton diese Aufgabe bereits im Groben und Ganzen ausgeführt. Zu sehr widersprechen der Augenschein und die Erfahrung der Annahme, die Bewegungen über dem Mond und die vor Ort könnten etwas mit einander zu tun haben. Ein anderer Grund, warum das Buch bei Aristoteles unvollendet blieb und auf absehbare Zeit auch unvollendet bleiben wird, ist, dass die Ansprüche wieder zu hoch gesteckt sind. Die Ansprüche, qualitative, quantitative und Wesensbewegungen in einander überzuführen oder dort miteinander zu vergleichen, wo sie sich an ihren Grenzen treffen.

Kr.7.1.241b-243a Alles Bewegte wird von Etwas bewegt

Kr.7.2.243a3-245b2 Keine Bewegung ohne Berührung

Kr.7.3.245b3-248a9 Qualität und Form

Kr.7.4.248a-249b Gleiches Mass für alle

Kr.7.5.249b-250b Masse und Proportionalität